Patienteninformation · Redaktion der Praxis-Website · Aktualisiert am · 2 Min. Lesezeit
Kurz erklärt
Vertraulichkeit und verständliche Aufklärung gehören zum Rahmen einer psychotherapeutischen Behandlung. Sie können Fragen zu Behandlung, Kosten und Entscheidungen stellen. Ausführliche Gesundheitsinformationen und Befunde sollten nicht über gewöhnliche E-Mail oder WhatsApp versendet werden.
Was Vertraulichkeit bedeutet
Ärztinnen, Ärzte und Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten unterliegen der Schweigepflicht. Gesprächsinhalte werden grundsätzlich nicht ohne Ihre Einwilligung an Angehörige, Arbeitgeber oder andere Stellen weitergegeben. Gesetzliche Pflichten und eng begrenzte Ausnahmen, etwa bei konkreter erheblicher Gefährdung, können eine Rolle spielen.
Eine Behandlung wird dokumentiert. Schweigepflicht bedeutet deshalb nicht, dass keinerlei Daten entstehen. Fragen Sie bei Bedarf nach, welche Informationen für Behandlung, Abrechnung oder einen Antrag verarbeitet werden.
Informiert entscheiden
Sie haben Anspruch auf verständliche Informationen über die geplante Behandlung. Dazu zählen Vorgehen, Ziele, mögliche Risiken und Alternativen. Sie dürfen Fragen stellen, Zweifel ansprechen und eine Behandlung ablehnen. Auch Einsicht in die Behandlungsdokumentation kann verlangt werden; gesetzliche Einschränkungen können im Einzelfall relevant sein.
Hilfreiche Fragen sind beispielsweise: „Welche Möglichkeiten habe ich?“, „Was wird dokumentiert?“ oder „An wen gehen Informationen, wenn eine andere Praxis einbezogen wird?“
Kontaktwege bewusst nutzen
Telefon, E-Mail und WhatsApp stehen auf der Kontaktseite zur Verfügung. Für die Terminvereinbarung nutzen Sie bitte die Telefonsprechzeit. Über gewöhnliche Nachrichten sollten Sie möglichst keine ausführlichen Gesundheitsdaten oder Befunde versenden. Persönliche Fragen zur Vertraulichkeit können Sie direkt im Gespräch klären.
Weitere Informationen zur Verarbeitung von Daten auf dieser Website finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Häufige Fragen
Darf ich Fragen zur vorgeschlagenen Behandlung stellen?
Ja. Fragen zum Vorgehen, zu Zielen, möglichen Belastungen und Kosten gehören in das Gespräch. Wenn eine Erklärung unverständlich bleibt, können Sie um eine verständliche Erläuterung bitten.
Wie gehe ich mit vertraulichen Informationen bei der Kontaktaufnahme um?
Für Termine nutzen Sie die Telefonsprechzeit. Senden Sie über gewöhnliche E-Mail oder WhatsApp möglichst keine ausführlichen Gesundheitsdaten oder Befunde. Persönliche Fragen zur Vertraulichkeit können Sie im Gespräch klären.
Diese Informationen ersetzen keine persönliche ärztliche oder psychotherapeutische Einschätzung. Ein individuelles Vorgehen wird im Gespräch mit Ihnen geklärt.
